Stomatologie
Die PRP-Therapie wird in der Stomatologie als unterstützende Maßnahme im Rahmen zahnmedizinischer und oralchirurgischer Behandlungen eingesetzt. Ziel ist die Förderung natürlicher Heilungs- und Regenerationsprozesse im Weich- und Hartgewebe.
PRP wird aus Eigenblut gewonnen und enthält konzentrierte körpereigene Wachstumsfaktoren. Diese können lokal regenerative Prozesse unterstützen, insbesondere im Bereich der Gewebereparatur, der Weichgewebeheilung sowie der Knochenregeneration. Aufgrund der autologen Herkunft ist PRP in der Regel gut verträglich und weist ein sehr geringes Risiko für immunologische Reaktionen auf.
Indikationen:
PRP wird ergänzend eingesetzt bei:
- Parodontalerkrankungen (Gingivitis, Parodontitis) im Rahmen der Therapie
- Alveolitis
- Periimplantären Entzündungen (z. B. Periimplantitis) als adjuvante Maßnahme
- Zahnextraktionen zur Unterstützung der Wundheilung
- Implantologischen Eingriffen und Knochenaugmentation (z. B. Sinuslift)
- Unterstützung der Heilung nach oralchirurgischen Eingriffen
- Unterstützung der natürlichen Wund- und Geweberegeneration
- Förderung der lokalen Durchblutung und Angiogenese (Gefäßneubildung)
- Unterstützung der Weichgewebe- und Knochenheilung
- Begleitende Verbesserung postoperativer Heilungsverläufe
PRP wird in der Regel als ergänzende Therapie zu etablierten zahnmedizinischen Maßnahmen eingesetzt, insbesondere in Kombination mit:
- professioneller Zahnreinigung und parodontaler Basistherapie
- chirurgischen Eingriffen in der Implantologie und Oralchirurgie
- standardisierten medikamentösen Behandlungen bei Infektionen oder Entzündungen

