Das Plasmabiotech-Verfahren basiert auf der Anwendung von autologem plättchenreichem Plasma (PRP), das durch Zentrifugation aus dem Eigenblut des Patienten gewonnen wird. Das plasmareiche Präparat enthält konzentrierte Blutplättchen und Wachstumsfaktoren, die regenerative Prozesse im Gewebe unterstützen können.
Die Plasmabiotech-Methode
Die Schritte des Plasmabiotech-Verfahrens
as Verfahren umfasst die Entnahme von Eigenblut, dessen Aufbereitung durch Zentrifugation zur Anreicherung mit plättchenreichem Plasma und die anschließende lokale Anwendung auf das jeweilige Zielgewebe. Ziel ist es, die körpereigenen Regenerationsprozesse im Behandlungsbereich zu unterstützen.
Blutentnahme:
Nach der Vorbereitung des Patienten wird eine Vene im Arm mit einer sterilen Kanüle punktiert und je nach Behandlungsprotokoll 9 bis 12 ml Blut entnommen.
Die Entnahme dieser geringen Blutmenge hat keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit des Patienten und beeinträchtigt nicht die normale Körperfunktion.
Zentrifugation und Plasmatrennung:
Autologes plättchenreiches Plasma (PRP) wird durch Zentrifugation von Vollblut gewonnen. Um Plasma mit hohem therapeutischem Potenzial zu erhalten, muss das Blut korrekt aufbereitet werden. Normalerweise liegt die Plättchenkonzentration im menschlichen Blut zwischen 150.000 und 350.000 Plättchen pro Mikroliter. Für eine effektive regenerative Stimulation sollte diese Konzentration auf etwa 1.000.000 Plättchen pro Mikroliter erhöht werden.
Plättchenreiches Plasma (PRP) mit erhöhter Plättchenkonzentration wird durch Zentrifugation des Eigenbluts des Patienten in speziellen PRP-Röhrchen gewonnen. Die Qualität des Präparats hängt von den verwendeten Systemen und den jeweiligen Prozessparametern ab.
Während der Zentrifugation werden die Röhrchen vis-à-vis (einander gegenüberliegend) in den Zentrifugenrotor eingesetzt, um ein korrektes Gleichgewicht und eine optimale Plasmatrennung zu gewährleisten.
Plasma-Injektion:
Das gewonnene plättchenreiche Plasma (PRP) wird in den jeweiligen Behandlungsbereich injiziert. Die SPB-PRP-Röhrchen ermöglichen eine effiziente Trennung des Blutes in Erythrozyten, Plasma und eine plättchenreiche Fraktion.
Bei der Aufbereitung wird das autologe plättchenreiche Plasma isoliert und anschließend gezielt auf die gewünschten Gewebebereiche aufgetragen. PRP wirkt als biologischer Stimulus zur Unterstützung regenerativer Prozesse und enthält eine erhöhte Konzentration an Thrombozytenwachstumsfaktoren.
Die PRP-Behandlung dauert weniger als 30 Minuten.

Trennung der Thrombozyten
Anschließend werden die Röhrchen in eine Zentrifuge gegeben, in der das Blut durch hohe Drehgeschwindigkeiten in seine Bestandteile getrennt wird.
Kontraindikationen:
- Akute lokale oder systemische Infektionen
- Maligne Tumorerkrankungen
- Schwere Gerinnungs- und Thrombozytenstörungen
- Blutverdünnende Medikamente (individuell zu beurteilen)
- Schwere systemische Erkrankungen im akuten oder instabilen Zustand
- Schwere Blutarmut oder andere relevante Bluterkrankungen
- Schwere psychische Erkrankungen mit eingeschränkter Einwilligungsfähigkeit
- Akute fieberhafte oder systemische Entzündungen




